Ein langer und anstrengender Tag im Büro verlangt abends nach Wohlfühlessen. Aber bei 30 Grad möchte das dann doch lieber leicht sein. Und schnell soll es auch gehen. Der Tag war schließlich lang. Heute habe ich einige unserer Lieblinge kombiniert und mich von Bun Bo inspirieren lassen und heraus kam ein perfektes Sommeressen – ein ganz leicht lauwarmer Nudelsalat mit frischem Gemüse, Koriander und dazu einige Steakstreifen.

Reisnudelsalat mit Gurke, Avocado und Steakstreifen

Reisnudel-Salat mit Gurke, Avocado und Steakstreifen
 
Vorbereitungszeit
Kochzeit
Benötigte Zeit insgesamt
 
2 Portionen
Autor:
Zutaten
Nudelsalat
  • 200 g vietnamesische Reisnudeln (Bun)
  • ½ Salatgurke
  • ½ Avocado
  • 2 EL gehackter Koriander
  • ½ Rezept Nuoc Cham
  • 1 TL Sesamöl
  • 3 EL Sonnenblumenöl
Steakstreifen
  • 250 g Rumpsteak
  • Abrieb einer Limette
  • Saft einer halben Limette
  • ½ TL Pfeffer
  • 3 EL Sonnenblumenöl
  • Salz
  • 1 Knoblauchzehe (in feine Scheiben geschnitten)
  • 2 EL Butter
Zubereitung
  1. Die Sauce nach Anleitung herstellen (wenn es schnell gehen soll, presse ich den Knoblauch auch schon mal und greife auf Chiliflocken zurück. Es ist nicht das Gleiche, aber ein brauchbarer Kompromiss). Die Sauce kräftig mit Zitronensaft abschmecken.
  2. In der Zwischenzeit Limettenabrieb und –saft mit Pfeffer und Öl vermischen, das Steak in Streifen schneiden und mit den Gewürzen marinieren.
  3. Die Nudeln nach Packungsbeilage zubereiten und kalt abspülen.
  4. Die Gurke waschen (und nach Belieben schälen) und mit dem Sparschäler rund um das Kerngehäuse in Streifen herunterschneiden. Die Avocado in feine Scheiben schneiden. Den Koriander hacken.
  5. Die Nudeln zum Gemüse geben und mit der vorbereiteten Sauce sowie Sesam- und Sonnenblumenöl vermischen und kurz durchziehen lassen.
  6. Für die Steakstreifen eine Pfanne erhitzen und die Streifen möglichst nebeneinander auslegen und von jeder Seite kurz anbraten, salzen und den Knoblauch hinzugeben. Den Herd ausschalten und die Butter dazugeben, schmelzen lassen und das Fleisch kurz ziehen lassen.
  7. Den Salat auf dem Teller anrichten, einige Steakstreifen darauf geben und genießen.

Diese Sauce ist in der vietnamesische Küche ein ganz wichtiger Bestandteil. Da für den Salat nur die halbe Menge benötigt wird, kann man den Rest auch für einige Tage im Kühlschrank aufheben und sie zum Beispiel zum Dippen für Sommerrollen nutzen.
Vietnamesische Sauce (Nuoc Cham)
 
Vorbereitungszeit
Kochzeit
Benötigte Zeit insgesamt
 
Zutaten
  • 1 Thai-Chilischote, entkernt und grob gehackt
  • 1 Knoblauchzehe, geschält
  • 3 EL Zucker
  • ⅛ l Wasser
  • 1 EL Reisessig
  • 5 EL vietnamesische Fischsauce (Nuoc Mam)
  • 2-3 EL Zitronensaft
Zubereitung
  1. Chili und Knoblauch im Mörser zu einer glatten Paste stampfen. Zucker hinzufügen und weiter stampfen, bis der Zucker sich durch die Chili rot färbt.
  2. Wasser in Kasserolle zum Kochen bringen, Reisessig und die Chili-Knoblauch-Zucker-Mischung sowie die Fischsauce hinzufügen.
  3. Die Sauce etwas einkochen lassen.
  4. Herdplatte ausschalten und mit Zitronensaft abschmecken.

 

Frühling, Sonne – endlich Grillwetter. Und zum Grillen gehören für mich Saucen. Eigentlich sind die und ein gutes Brot das wichtigste für mich beim Grillen. Fleisch kann sein, gegrillte Zucchini gehört bei uns immer dazu, die großartige Bratwurst von unserem Fleischer ist heiß geliebt – aber am wichtigsten sind mir die Saucen und Dips.

Letztes Jahr habe ich das Buch „Pesto, Salsa & Co. Selbst gemacht“ gekauft – und schon so viele Rezepte ausprobiert, wie aus kaum einem anderen Kochbuch. Die Anleitungen sind sehr gut und präzise. Und alle Saucen und Dips haben uns sehr gut geschmeckt. Die Aromen sind ausgewogen, die Gewürze gut aufeinander abgestimmt.

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Nach langer Pause melde ich mich mit dem passenden Rezept zurück. Ketchup! Zum einen ist jetzt der perfekte Zeitpunkt um die reifen Tomaten zu aromatischem Ketchup zu verarbeiten. Zum anderen war ich schon immer ein Ketchup-Fan. Als ich Kind war, konnte meine Mama gar nicht so viel Ketchup besorgen, wie ich gegessen habe (er war in der DDR eine echte Mangelware). Kalte Nudeln mit Ketchup, Ketchup auf’s Wurstbrot, Ketchup zu Bouletten und Schnitzel – einfach zu fast allem. Ketchup musste einfach sein. Das hat sich in den letzten Jahren etwas gelegt, aber Ketchup ist bis heute immer im Haus. Inzwischen bin ich da sehr wählerisch. Es muss immer eine bestimmte Sorte sein – süss-säuerlich, nicht zu tomatenmarkartig. Welche das ist, dürft Ihr gerne raten ;).

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