Frühling, Sonne – endlich Grillwetter. Und zum Grillen gehören für mich Saucen. Eigentlich sind die und ein gutes Brot das wichtigste für mich beim Grillen. Fleisch kann sein, gegrillte Zucchini gehört bei uns immer dazu, die großartige Bratwurst von unserem Fleischer ist heiß geliebt – aber am wichtigsten sind mir die Saucen und Dips.

Letztes Jahr habe ich das Buch „Pesto, Salsa & Co. Selbst gemacht“ gekauft – und schon so viele Rezepte ausprobiert, wie aus kaum einem anderen Kochbuch. Die Anleitungen sind sehr gut und präzise. Und alle Saucen und Dips haben uns sehr gut geschmeckt. Die Aromen sind ausgewogen, die Gewürze gut aufeinander abgestimmt.

Eines der ersten Rezepte war letztes Jahr das Rhabarber-Chutney. Ich liebe Rhabarber sehr – als Kompott, im Kuchen und erst recht als Sirup. Herzhafte Rezepte findet man ja eher selten. Leider.

Rhabarber_Chutney

Laut Buch passt das Chutney gut zu Steaks, Braten, Roastbeef, Aufschnitt und Käse. – Ich mag es wie gesagt auch zum Grillen sehr gern.

Rhabarber-Chutney
 
Vorbereitungszeit
Kochzeit
Benötigte Zeit insgesamt
 
Für 1 Glas (ca. 350 ml)
Zutaten
  • 250 ml Rhabarber
  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 TL rosa Pfefferbeeren
  • 1 Wacholderbeere
  • 1 Msp. Pul Biber (türkische Chilimischung)
  • 50 ml Aceto balsamico bianco (Anja: Weißweinessig)
  • 100 g Gelierzucker (2:1) (im Bioladen gibt es welchen ohne Zitronensäure)
  • 2 EL Korinthen (Anja: Rosinen)
  • Salz
Zubereitung
  1. Den Rhabarber putzen, waschen, eventuell abziehen und in etwa 1 cm dicke Scheiben schneiden. Die Scheiben in kochendem Wasser 1 Minute blanchieren, in ein Sieb abgießen. Das Wasser wegschütten.
  2. Die Zwiebel und den Knoblauch schälen und fein würfeln. Die rosa Pfefferbeeren und die Wacholderbeere im Mörser grob zerstoßen. Zwiebel, Knoblauch, Pfefferbeeren, Wacholderbeere, Pul Biber und Essig in einem Topf aufkochen und zugedeckt bei schwacher Hitze 3 Minuten köcheln lassen.
  3. Gelierzucker, Rhabarber und Korinthen (Anja: Rosinen) dazugeben. Erneut aufkochen und 2-3 Minuten kochen lassen, bis der Rhabarber weich ist, aber noch nicht zerfällt. Mit Salz abschmecken, heiß in ein sauberes Twist-off-Glas füllen, verschließen und abkühlen lassen.

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