Wir essen relativ oft Toastbrot. Ob als Schulbrot (ja, ja – ich weiß), Sandwich, mit Käse überbacken oder als Grilled Cheese. Das sind alles Gerichte die abends schnell gehen und auch nach einem längeren Arbeitstag funktionieren und auf die sich vor allem unsere Familie einigen kann.

Da wir ja seit über einem Jahr kein Brot mehr kaufen, fing ich schnell an mit Toastbrot herumzuprobieren. In den meisten Rezepten war für unseren Geschmack zu viel Zucker. Auch sind viele der Toasts so, dass sie nach dem Toasten im Mund „kratzen“.

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Nach einigem Probieren und „Drehen“ an den Rezepten, bin ich letztendlich zu diesem Rezept gekommen.

Zum Backen von Toastbrot ist eine Form mit Deckel, möglichst in der Form so, dass quadratische Brotscheiben entstehen von Vorteil. Ich selbst habe eine Kunststoffform von Tupper. Ansonsten habe ich im Internet auch schon Formen gesehen. Wer öfter selbst Toastbrot backt, sollte über die Anschaffung nachdenken.

toast

Toastbrot
 
Autor:
Zutaten
  • 500 g Dinkelmehl Type 630
  • 10 g Frisch-Hefe
  • 10 g Salz
  • 10 g enzymaktives Gerstenmalz (oder Zucker)
  • 30 g Butter, zimmerwarm
  • 325 g Milch
Zubereitung
  1. Alle Zutaten in die Rührschüssel der Küchenmaschine geben und 5 Minuten auf Stufe 2 zu einem glatten Teig verkneten. Alternativ von Hand solange kneten, bis der Teig glatt und seidig ist. Den Teig zu einer Kugel formen, in eine Schüssel legen und abdecken.
  2. Den Teig bis zur doppelten Größe aufgehen lassen. Das dauert je nach Raumtemperatur, Hefe und Lust und Laune ungefähr 2 Stunden.
  3. Die Form ausbuttern. Den Teig in drei gleichgroße Teile teilen. Jedes Teil rundformen (Teig auf den Tisch legen, mit dem Handballen seitlich der Mitte kräftig aufdrücken, den flachen Teil über den Teig ziehen. Den Teig ein Stück drehen und den Arbeitsschritt wiederholen und danach noch so oft, bis der Teig mindestens 2 Runden "gedreht" hat.) und mit der Handkante auf der Unterseite eine Kerbe hineindrücken und ihn an dieser Kerbe zusammenfalten, umdrehen. Der Teig sollte jetzt eine glatte Oberfläche haben, so breit wie die Form sein und etwa ein Drittel der Form ausfüllen. In die Form legen und die beiden anderen Teilteile genauso bearbeiten in die Form legen.
  4. Den Deckel auf die Form legen oder die Form mit gebutterter Folie abdecken.
Jetzt gibt es zwei Möglichkeiten:
  1. Bei Zimmertemperatur stehen lassen bis sich der Teig annähernd verdoppelt hat. Das sollte ungefähr eine Stunde dauern.
  2. In den Kühlschrank (bei ungefähr 4 Grad) über Nacht langsam gehen lassen. In diesem Fall sollte das Brot am nächsten Morgen ungefähr eine Stunde vor dem Backen wieder aus dem Kühlschrank genommen werden und noch etwas bei Zimmertemperatur ruhen.
  3. Den Backofen auf 200 Grad vorheizen. Das Brot abgedeckt 45 Minuten bei 190 Grad (direkt nach dem Reinstellen des Brotes den Ofen runter drehen) fertig backen.
  4. Aus der Form nehmen und auf einem Gitter abkühlen lassen.

 

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