Eigentlich esse ich gar nicht so besonders gern Eis. Und trotzdem haben wir eine Eismaschine. So etwas passiert, wenn ich einfach neugierig bin darauf etwas auszuprobieren. Und um Eis zu machen, braucht man nun mal eine Eismaschine.

Unsere Lieblingseissorten sind dieses Karamelleis und Vanilleeis. Wir haben diverse Vanilleeis-Rezepte ausprobiert. Aber das eindeutig Beste ist dieses aus dem Buch „Ben&Jerry’s Homemade Ice Cream & Dessert Book“. Wenige Zutaten, sehr cremig auch nach längerer Zeit im Tiefkühler (kurz antauen lassen) noch, süß genug, aber nicht zu süß. Einfach so, wie ein wirklich gutes Vanilleeis sein muss.

Vanilleeis mit Sticky Toffee Pudding

Vanilleeis mit Sticky Toffee Pudding

Vanilleeis
 
Vorbereitungszeit
Kochzeit
Benötigte Zeit insgesamt
 
Zutaten
  • 2 große Eier
  • ¾ Tasse Zucker (175 g) (Anja: 150 g)
  • 2 Tassen Sahne (500 ml)
  • 1 Tasse Milch (250 ml)
  • 2 TL Vanille-Extrakt (Anja: 25 g Vanillezucker)
Zubereitung
  1. Die Eier mit dem Handrührgerät in einer großen Schüssel schlagen bis sie hell und schaumig sind (ca. 1 bis 2 Minuten).
  2. Nach und nach den Zucker (und den Vanillezucker) unterrühren und solange rühren, bis er sich aufgelöst hat. Danach Sahne und Milch (und das Vanille-Extract) einrühren.
  3. Falls die Eismaschine mit einem Kompressor kühlt, kann die Mischung direkt in die Maschine gefüllt werden. Sollte es eine Akku-Eismaschine sein, sollte die Mischung vorher noch einige Zeit im Kühlschrank so weit wie möglich vorgekühlt werden und dann erst dann in die Maschine gegeben werden.
  4. Eventuell im Tiefkühler nachkühlen.

 

Vanillezucker stelle ich seit vielen Jahren grundsätzlich selbst her. Vor allem seitdem ich Vanille gleich in größeren Mengen bei Madavanilla bestelle. Die Qualität ist mit der der Supermarkt-Vanille einfach nicht vergleichbar. Die Schoten sind herrlich weich und ölig. Dazu ist sie noch preiswerter. Gut verpackt halten sie sich tiefgekühlt sehr lange ohne an Qualität zu verlieren.

Um Vanillezucker herzustellen habe ich die ausgekratzten Schoten einfach in den Zucker gesteckt. Kann man machen, aber viel intensiver wird das Aroma, wenn man die Schoten mit etwas Zucker mit dem Schlagmesser zerkleinert. Am besten funktioniert dies, wenn die Vanilleschoten vorher eingefroren waren.

In schönen Gläschen verpackt, ergibt Vanillezucker auch ein schönes Mitbringsel.

Vanillezucker

Vanillezucker

Vanillezucker
 
Vorbereitungszeit
Kochzeit
Benötigte Zeit insgesamt
 
Autor:
Zutaten
  • 3 Vanilleschoten (tiefgekühlt)
  • 300 g Zucker
Zubereitung
  1. Die gefrorenen Vanilleschoten einige Male durchbrechen und mit 4 Esslöffel Zucker in den Schlagmesserbecher geben und sehr gut zerkleinern. Danach in ein kleines Gefäß geben und 2 Tage durchziehen lassen.
  2. Mit einem feinen Sieb die größeren Stückchen der Schoten aus dem Zucker entfernen. Das Vanille-Zucker-Gemisch mit dem restlichen Zucker vermischen. In einem gut verschlossenen Gefäß im dunklen Schrank hält sich der Zucker einige Monate – wenn er denn so lange hält. 😉
  3. Diese ausgesiebten Reste müssen nicht weggeworfen werden. Sie können in einem kleinen Gläschen mit etwas Wodka aufgegossen werden und im Kühlschrank ziehen. Das ergibt Vanilleextrakt, der gerade in amerikanischen Rezepten häufig verwendet wird.

 

Das Essen in England bei unserem Urlaub 2015 war nicht so schlecht, wie prophezeit, aber als wirklich großartig ist mir neben dem indischen Essen in London nur der Sticky Toffee Pudding in einem kleinen Pub in Devon in Erinnerung geblieben. Süß, aromatisch, karamellig – so reichhaltig, dass die eine Portion für uns vier allemal genug war, weil er zwar unglaublich gut war, aber wir keine wirklich große Portion davon hätten essen wollen. Weiterlesen »

Jeder hat sicher Salate, die früher schon immer so gemacht wurden. Bei uns gehört dieser Nudelsalat dazu. Auf die Idee ihn zu posten hat mich Frau Feinschmeckerle mit ihrem Retro-Nudelsalat  gebracht.

Ursprünglich hatten wir die Idee aus einem Kinderkochbuch. Also so fast – vom Originalrezept sind in erster Linie die Nudeln, die Majonäse und die Idee ihn mit Worcestersauce abzuschmecken übrig geblieben. Ansonsten hat sich das Rezept im Laufe der Zeit immer mehr geändert. Weiterlesen »

Wir trinken im Alltag hauptsächlich Wasser – Leitungswasser bzw. aufgesprudeltes Leitungswasser. Am Wochenende gibt es Limo, in der Woche wird das Wasser normalerweise mit Saft oder Sirup aromatisiert. Besonders gern mag ich gerade im Sommer Rhabarber-Sirup. Mit gekühltem Sprudelwasser aufgegossen und einem Eiswürfel ergibt er ein erfrischendes Getränk. Weiterlesen »